§ 285 regelt das Investmentuniversum für geschlossene Spezial-AIF (Abs. 1). Die früher in Abs. 2 und Abs. 3 enthaltene Produktregulierung für Kreditfonds und Gesellschafterdarlehen ist durch das Fondsrisikobegrenzungsgesetz (FRiG) vom 09. 04. 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 97), Art. 1 Nr. 93, mit Wirkung vom 16. 04. 2026 (Art. 16 FRiG) aufgehoben worden. § 285 besteht seither nur noch aus Abs. 1. An die Stelle der aufgehobenen Absätze 2 und 3 tritt kein einheitlicher Nachfolgetatbestand; die Kreditvergabebefugnis und die hierfür maßgeblichen Anforderungen finden sich nunmehr insbesondere in § 273a (Grundsatzbefugnis zur Kreditvergabe für alle inländischen Spezial- AIF), § 16a (Verbot von Verbraucherkrediten und Kreditdienstleistungen für Verbraucher im Geltungsbereich des Gesetzes), § 20 Abs. 9 (persönliche Befugnis der Kapitalverwaltungsgesellschaft), in § 29 (allgemeines Risikomanagement), § 29a (Risikomanagement bei Kreditvergabe, Streuungs- und Leverage-Grenzen) und § 29b (Einbehalt), in § 30 Abs. 3a (Grundsatz der geschlossenen Struktur kreditvergebender AIF im Sinne des § 1 Abs. 19 Nr. 24d; Ausnahme nach Satz 2) sowie in § 1 Abs. 19 Nr. 15a (Legaldefinition des Gesellschafterdarlehens); zur Formulierung der Gesetzesbegründung Rz 8. Die Auslegung dieser Vorschriften ist Gegenstand ihrer jeweiligen Einzelkommentierung und wird hier nicht vorgenommen.
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